Sonntag, 7. Dezember 2008
Ostküste der Südinsel bis Stewart Island
Seit einer knappen Woche reise ich nun schon allein mit Janina auf der Südinsel, seitdem Hanna und Jenny abgereist sind. Mittwoch haben wir nach 5-tägigem Aufenthalt in Christchurch die schöne Stadt verlassen und sind an der Ostküste entlang Richtung Dunedin gefahren. Wir haben Halt in Oamaru gemacht um die little blue penguins und die yellow- eyed penguins zu sehen. Wenige yellow- eyed Pinguine konnten wir von einem Aussichtspunkt von weitem beobachten. Die nächste Attraktion auf unserer Strecke waren die Moeraki Boulders, Felsenblöcke am Strand von Moeraki. Auf dem schönen Parkplatz in der Nähe der boulders wollten Janina und ich im Auto die erste Nacht verbringen. Nachdem wir unser Auto zum Bett umfunktioniert und gegessen hatten, mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass es ein ausdrückliches Verbot gab, auf diesem Parkplatz (mit wunderschöner Aussicht!!) zu übernachten. Also mussten wir wieder das Auto umräumen und nach einem neuen Stellplatz suchen. Wir blieben eine ganze Weile erfolglos. Nach Festfahren auf einem engen Waldweg und langsam einbrechender Dunkelheit wurden wir fündig auf einem weniger schönen Parkplatz an der Straße, nahe den Zuggleisen. Die Nacht war, wie ich fand ziemlich hart, dafür aber nicht kalt. Am nächsten Morgen suchten wir uns einen schöneren Platz für unser Frühstück und fanden den gleich in der Nähe an einem tollen Strand. Dann gings weiter nach Dunedin, wo wir gleich weiter zu der Halbinsel Otago fuhren. Auf der Insel ist so gut wie alles privatisiert, daher wird überall Eintrittsgeld verlangt. Die dort vorkommenden Royal Albatrosse bekamen wir aber auch ohne Eintritt zu sehen. In Dunedin gönnten wir uns nach der unkomfortablen, aber lustigen Nacht, ein richtiges Bett in der Elm Lodge. Freitag Nachmittag fuhren wir nach ausgiebigen Shopping in Dunedin noch zu der steilsten Straße der Welt, der Baldwin Street und beobachteten so manche Autos und Motoräder beim hochfahren. Wir trauten uns grad mal hoch zu laufen, auch das war anstrengend genug. Danach gings weiter auf der Scenic Route (manchmal nur betsehend aus Schotterstraßen) Richtung Invercargill. Wir machten noch einen kurzen Umweg zu dem Nugget point and Lighthouse, wo wir viele Robben sahen. Auch diese Nacht wollten wir wieder im Auto schlafen. Wir fanden einen wunderschönen Aussichtspunkt auf einem Berg mit Sicht aufs Meer. Allerdings war es sehr stürmisch, also konnten wir nicht draußen kochen und konnten uns nur im Auto aufhalten. Samstag morgen fuhren wir zu dem O Beach frühstücken und konnten währenddessen Hector Delphine beim Spielen direkt in der Bucht beobachten. Diese kleinen Delphine sind sehr verspielt und haben keine Angst vor Menschen, daher schwimmen sie gradezu zu Surfern und Schwimmern im Wasser. Die Straße führte uns weiter zum Slope Point, dem südlichstem Stück der Südinsel. Am Nachmittag erreichten wir Invercargill, wo wir lange Zeit im Informationsbüro verbrachten um uns über Stewart Island und das Fjordland zu erkundigen. Wir buchten eine Fähre zu Stewart Island, der 3. Insel Neuseelands für den nächsten Tag und setzten uns mit Prospekten über der Fjordland auf den Golfplatz im wunderschönen Queens Pakr bei super Wetter. Dies war eine perfekte Idee, da grad an dem Tag ein Golf- Wettkampf war und an unserer Bank alle Gruppen nacheinander Halt machten. Die Gruppen bestanden meistens aus 5 älteren, einheimischen Männern von denen wir uns gute Tipps bezüglich des Fjordlandes einholten und die wir abstimen ließen, ob wir lieber die Doubtful Sound oder den Milford Sound Tour machen sollen. Das Ergebnis war eindeutig: alle Männer, die beide Sounds schon einmal gesehen hatten, sagten wider Erwarten Doubtful Sound, womit wir eine Tagestour für Dienstag (9.12.) buchten. Ich freu mich jetzt schon nach den Erzählungen der Golfer riesig auf diesen Tag. Heute (7.12.) waren wir nun auf Stewart Island, wieder mal bei wunderschönem Wetter. Nach einstündiger Überfahrt mit der Fähre, entschieden wir uns für eine 2-stündige Wanderung. Wir stellten fest, dass die kleine Insel zwar schön und nicht von Touristen überlaufen ist, die Strände allerdings nicht so sauber waren, wie angenommen. Auf einer netten, geführten Tour, lernten wir Stewart Island und Neuseelands Vogelbestand besser kennen. Kiwis sahen wir leider nicht. Dafür viele Wekas und Tuis. Am Abend ging es zurück nach Bluff. Morgen werden wir Invercargill, die südlichste Stadt Neuseelands verlassen und zum Fjordland fahren.
Dienstag, 2. Dezember 2008
Überfahrt auf die Südinsel und die ersten Tage
Am 16.11. haben wir also vorläufig Palmerston North verlassen und sind nach Wellington gefahren um dort noch Henrikes Geburtstag zu feiern und anschließend am nächsten Tag mit der Fähre schwerbepackt auf die Südinsel überzusetzen. Wir hatten Angst, dass die Fähre nicht fahren würde, da es sehr stürmig und regnerisch war. Die Fähre setzte trotzdem ab und wir hatten zwischenzeitlich ganz schön Seegang. Dennoch erreichten Janina, Hanna, Jenny und ich nach 3 Stunden Fahrt bei Sonnenschein den Hafen Pictons. Von da aus ging es weiter nach Nelson, wo wir uns ersteinmal noch mit Wandersachen für unsere geplante 3-tages Wanderung im Abel Tasman Nationalpark einkleideten. Wir übernachteten im schönen 'Palace Hostel'. In Marahau bekamen wir im Hostel 'The Barn' schon mal einen kleinen Vorgeschmack aufs Campen, da wir in großen Zelten untergebracht waren. Von Marahau ging es dann am Mittwoch (19.11.) los mit 2 Kajaks und unserer gesamten Ausrüstung in den Abel Tasman Park. Nach einer kurzen Einführung konnten wir uns dann selber an der Küste bewegen. Uns machte das kayaken sehr viel Spaß, wir wurden kaum naß, fielen nicht ins Wasser und sahen sogar ein paar Robben.Das Wetter wurde zunehmend besser und wir erreichten nachmittags nach ca. 12 km Fahrt unseren ersten Campingplatz 'Anchorage', wo es sogar noch Trinkwasser gab. Das ist keine Selbstverständlichkeit (wie wir auch am nächsten Tag auf dem anderen Campingplatz feststellen mussten). Normalerweise muss man das Wasser erst abkochen oder wenigstens eine Wassertablette verwenden, um es trinken zu können. Wir stärkten uns mit Kartoffelpüree und Würsten. Nach einer etwas kalten und für mich unbequemen Nacht ging es am nächsten Tag zu Fuß, schwer bepackt weiter an der wunderschönen Küste entlang zu der 14 km entfernten 'Onetahuti Campsite'. Das Wetter war wirklich super und das Wandern fiel uns daher (zwischendurch sogar mit Weihnachtsliedern! ) umso leichter. Da wir das dringende Bedürfnis hatten uns zu duschen oder uns zumindest richtig zu waschen, gingen wir in den sogenannten 'Pool', einer eiskalten Bergquelle baden. Diesen Abend bereiteten wir uns sogar einen leckeren Milchreis zu, das heißt vorgekochter Reis nochmal in Wasser mit Milchpulver aufgekocht. Es war nicht grad Milchreis wie zu Hause, aber man konnte ihn mit viel Zimt und Zucker genießen. In der Nacht wurde unser Müllsack vor dem Zelt von kämpfenden Possums auseinander genommen und auf dem Campingplatz verteilt. Janina und ich hatten etwas Angst da de wilden Tiere ständig fauchten und auch gegen unser Zelt sprangen. Am letzten Tag unserer Wanderung ging es dann zum Tutaranui Beach (weitere 11 km), von wo aus wir dann mit dem Wassertaxi abgeholt wurden. Ich saß an einer ungünstigen Stelle und stieg naß aus dem Wassertaxi wieder aus. Alles in allem hatten wir 3 wunderschöne Tage bei super Wetter. Dennoch genossen wir die nächste Nacht in dem gemütlichen Hostel 'Kiwiana' in richtigen Betten. Nach 4 Ladungen Wäsche und angenehmen Schlaf ging es weiter an der Küste entlang zum Farewell Spit und Wharariki Beach, wo wir viele Robben beobachten konnten. Wir fuhren weiter in den Nelson Lakes Nationalpark wo wir uns ausruhten und etwas am schönen Lake Rotoiti spazieren gingen. Auf unserer Fahrt entlang der Westcoast machten wir bei starkem Regen und Sturm Halt bei den beeindruckenden Pancake Rocks. Allerdings wurde unsere Aussicht auf die Felsen extrem gestört durch immer zunehmerenden Regen, der sich teilweise wir Hagel durch den starken Wind anfühlte. Dank Regenkleidung waren wir nur halbnass. Am 25.11. erreichten wir dann den Ort Franz Josef, in dem sich der gleichnamige Gletscher befindet. Im Visitor Center mussten wir dann feststellen, dass die Straße zum benachbarten Fox Glacier, zu dem wir eigentich wollten, wegen Überflutung gesperrt war. Auch die Touren auf dem Fox Glacier für die nächsten Tage wurden alle abgesagt und so mussten wir in Franz josef bleiben um Donnerstag (27.11.) den Gletscher zu besteigen. Auf unserer Suche nach einem Hostel trafen wir auf der Straße Justin, unseren Nachbarn von Atawhai. In unserem Zimmer angekommen, stellten wir fest, dass wir anscheinend eine Mitbewohnerin hatten, da ein Koffer auf dem Boden stand. Zu unserer Verwunderung entpuppte sich diese nachts allerdings zu einem Franzosen. Wir waren etwas verwirrt und Jenny sehr aufgeregt: 'Kann mal bitte jemand schnell meinen BH vom Stuhl nehmen?'. Es gab aber, wie ich am nächsten Tag nach dem Fund einer leeren Kontaktlinsenpackung feststellte, keinen Grund zur Panik. Der Franzose muss nämlich mit -9.5 Dioptrin halb blind gewesen sein und uns wohl kaum früh beim Umziehen vor seiner Nase gesehen haben. Wir beschlossen am nächsten Morgen zu Sonnenaufgang aufzustehen um den Sonnenaufgang am nahe gelegenen Lake Matheson, dem meist fotografiertesten See zu beobachten. Der Anblick des Sees rechtfertigte das unverschämt frühe aufstehen. Am nächsten Tag ging es wieder früh los, auf zu dem Glacier mit unserem Guide Kevin. Wir bekamen die Ausrüstung gestellt, die aus Regenjacke und -hose, total nassen Boots und Socken, Spikes und Mütze und Handschuhen bestand. Nach einer langenunbefestigten Weg durch den Regenwald erreichten wir den Gletscher. Durch die schweren Regenfälle der letzten Tage hatten sich viele Eisbrocken gelöst und lagen verstreut vor dem Gletscher. Der Aufstieg was anstrengend und uns wurde schnell heiß, zumal die ganze Zeit die Sonne schien. Das Laufen auf dem Eis habe ich mir schwerer vorgestellt, aber dank der Spikes an unseren Boots war das doch kein Problem. Wir hatten eine Menge Spaß und waren für die nächsten 7 Stunden beschäftigt. Wieder zurück im Ort mit unseren alten Klamotten begaben wir uns auf die Fahrt wieder hoch an der Westküste nach Greymouth. Freitag ging es dann weiter über den St. Arthurs Pass nach Christchurch, die größte Stadt der Südinsel. Das Wetter spielte mal wieder mit und wir machten viele kleine Pausen, wo wir zum Beispiel auch zum ersten mal die in Neuseeland sehr verbreiteten Keas sahen. Das Panorama bei der Fahrt durch die Südalpen war beeindruckend. Freitagabend gingen wir in ein kleines Theater zu den 'Scared Scriptless'. Das ist eine wöchentliche, kleine Aufführung von jungen Menschen, die keine Ahnung haben was sie machen. Also eine Art Improvisationstheater in dem das Publikum einbezogen wird. Es war sehr lustig und der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Christchurch ist eine sehr schöne, grüne Stadt. Die meiste Zeit verbrachten wir mit Shoppen. Außerdem bestiegen wir den Turm der Cathedrale, wo wir außerdem am Abend des 1. Advents am Weihnachtssingen teilnahmen. Der Chor war sehr gut und alles in allem war die Athmosphäre schön und es kam zum ersten Mal etwas Weihnachtsstimmung auf. Sonst ist das ja bei den warmen Temperaturen und Sonnenschein nicht der Fall. Montagabend gingen wir zu Mum's, einem japanisch- koreanischen Restaurant lecker zum letzten Mal zu viert Essen da uns Hanna und Jenny am nächsten Tag verlassen würden um nach Sydney zu fliegen.
Donnerstag, 27. November 2008
Unsere letzten Wochen in Palmy
Jetzt ist die schöne Zeit in Palmy auch schon wieder vorbei. Das Studium haben wir hinter uns gebracht und wir mussten am 16.11. aus Atawhai ausziehen. Das ist uns allen nicht einfach gefallen, da wir eine schöne Zeit in Atawhai hatten. Die letzten Wochen haben wir aber noch einiges erlebt...
An einem Wochenende war ich zusammen mit Janina und Christine auf dem Mt. Ruapehu, wo Janina mir und Christine (blutige Anfänger!!) snowboarden beibringen wollte. Wir hatten eine Menge Spaß schon zu Beginn am Lift. Janina hat uns erstmal hoch bis zur Endstation geschickt, ab wo wir runter fahren sollten. Sie hat uns alles super erklärt und war eine tolle Snowboardlehrerin ;)Am Ende des Tages konnten wir sogar Kurven fahren und es war eine tolle Erfahrung. Allerdings hatten wir eines vergessen: Sonnencreme. Die Auswirkungen waren fatal und Janina und Christine bekamen einen schlimmen Sonnenbrand im Gesicht. Darunter hatten die beiden noch eine ganze Woche zu leiden. Bei mir war es nicht so schlimm, ich konnte mich nur aufgrund von wahnsinnigen Muskelkater einige Tage nur eingeschränkt bewegen ;) Daraus haben wir auf jeden Fall gelernt uns nicht lange ungeschützt der Sonne hier in Neuseeland auszusetzen.
Mount Ruapehu
Außerdem bin ich mit einigen Mädchen den 4- stündigen Gorge Track in der Nähe von Pamerston North gelaufen. Das Wetter war angenehm und wir hatten tolle Ausblicke auf die Schlucht und die Windmill farm.
Da das Wetter in letzter Zeit ständig besser wurde, waren wir einige male am Himatangi beach bei Lagerfeuer mit Knübbelteig oder sonnten uns in Atawhai. Jetzt folgen noch einige Bilder von Atawhai und Palmy:
unser Arbeitsplatz im Allan Wilson Centre
Massey University Palmy
Dienstag, 9. September 2008
Bula!
Die Zeit geht viel zu schnell rum! Eine wunderschöne, unvergessliche Woche Fiji ist schon wieder vorbei und wir wären so gern länger da geblieben. Die Fahrt zum Flughafen ging aber schon wieder gut los...

unser Auto wird aufgetankt
Nachdem wir eine Stunde lang aus mehreren Gründen die Ausfahrt zum Flughafen verfehlten, erreichten wir diesen dann doch noch rechtzeitig. Abends landeten wir in Nadi und übernachten da für eine Nacht.
Früh ging es los mit dem Schiff zu unserer ersten Insel Waya Lailai. Wir wurden mit einem kleinen Motorboot vom Schiff abgeholt und auf der Insel nett empfangen. Vom Essen waren wir positiv überrascht: es war lecker, abwechslungreich und immer frisch. Wie wir später erfuhren, sei dies die Insel mit dem besten Essen in ganz Fiji. Noch an diesem Nachmittag wollten wir beim 'swim across the island' teilnehmen. Es stellte sich aber raus, dass wir von unserer Insel zu der gegenüber schnorcheln sollten, was sich anfangs nicht so einfach gestaltete. Ich hatte auch zwischenzeitlig etwas Angst, weil unter anderem auch ein Ausflug 'snorkling with our friendly sharks' angeboten wurde. Erstens wusste ich nicht aus welchem Grund die Haie nicht auch an dieser Stelle schwimmen sollten und zweitens hab ich keine Ahnung woran man 'friendly' sharks erkennt. Aber am anderen Ufer wurden wir mit einem fantastischen Unterwasserleben belohnt: wir sahen viele bunte Fische, Korallen und blaue Seesterne. Am nächsten morgen gab es nirgends in dem Resort Wasser. Ich war grad auf dem Weg zurück vom Bad als mir Henni zu rief, ich solle schnell mitkommen, sie begleite einen Einheimischen (Sao) auf den Berg um die Wasserleitung zu reparieren. So lief ich mit ihr und Sao, noch meine Zahnbürste, Zahnpasta und Handtuch in der Hand ca. eine Stunde den Berg hoch bis wir endlich eine defekte Wasserleitung fanden. Mit einfachsten Mitteln versuchten wir diese Stelle zu fixen (u.a. kleines Feuer aus Stroh um beide Enden der Leitung zu schmelzen und somit miteinander zu verbinden ;) ). Danach gingen wir weiter zur nächsten defekten Stelle, wo auch Wasser fließ. Ich putze mir ersteinmal die Zähne. An dieser Stelle ließen sich die Enden des Wasserschlauches nicht so einfach wieder miteinander verbinden. Ich musste letztendlich mein kleines Handtuch opfern. Dieses zerschnitt Sao und flickte damit den Wasserschlauch notdürftig. Dieser lange spontane Ausflug war sehr aufregend, witzig und wir haben das Resort vor dem Austrocknen bewahrt :D .





Montag morgen wurden wir noch eher geweckt als sonst (frühstück war sowieso immer schon um 7) und wir machten uns ein zweites mal auf den langen Weg bis zum Berggipfel um den Sonnenaufgang zu sehen, was sich auch sehr lohnte. Wir hatten eine wunderbare Überblick über unsere Insel und Aussicht auf die benachbarten Inseln und den Pazifik.





Außerdem machten wir einen 'Picknicktrip' mit dem Motorboot an das andere Ende der Insel Waya Lailai, wo wir uns das Dorf anschauten und an einer Sandbank baden gingen, welche Waya Lailai bei Ebbe mit einer anderen Insel verbindet. Unser Mittag wurde am Strand serviert.

Am Dienstag ging es dann weiter zu der zweiten Insel, zum Long Beach Resort. Das Wasser da nahm so ziemlich jeden Farbton von glasklar, hellblau über türkis,grün bis hin zu dunkelblau an. Die Unterkünfte in diesem Resort waren moderner und sauberer das Essen dafür schlechter. Jeder wurde nach und nach krank (kein sauberes Trinkwasser, Sonnenstich, ich weiß es nicht) , bis auf mich :) . Wir verbrachten die meiste Zeit mit am Strand liegen und lesen. Einen Tag fuhren wir zur Blue Lagoon (gleichnamiger Film) um da noch einmal zu schnorcheln. Auch hier war es wieder wunderschön. Wir sahen noch mehr bunte Fische, unter anderem auch größere.








Nadi Hafen
Freitagmorgen flogen wir von Nadi zurück nach Auckland. Dort erwartete uns eine böse Überraschung: unser Auto sprang nicht mehr an. Nach langer Suche auf dem Parkplatz nach Autos mit Starterkabel gab uns das Servicepersonal des Flughafens Starthilfe und wir konnten wieder losfahren. Danach hatten wir Angst unser Auto nochmal auszumachen. Wir trauten uns das dummerweise einmal im Dunkeln mitten im Nirgendwo. Unser Auto sprang wieder nicht an und wir, 7 Mädchen hielten einen Truckfahrer an, der sichtlich verunsichert war. Nach also mehreren kleinen Pannen kamen wir nachts gut in Palmerston an. Hier erwartet uns nun wieder ein hartes Studium und das beste: Frühling!
Ein paar Tage vor Abflug haben wir uns zu einer Art Schrottplatz begeben und versucht noch 2 Sitze für unser Auto zu kaufen (da wir ja zu siebt nach Auckland fahren wollten und nicht 2 Mädchen in einen Bus stecken wollten). Wir waren wider aller Erwartungen erfolgreich. So machten wir aus unserem ehemals 5-sitzer einen 8-sitzer. Uns wurde sogar noch unsere Kofferraumklappe gebaut (die sehr schwer ist und nie aufgehalten hat).
Auf jeden Fall konnte dann am Donnerstag unsere Reise zu siebt los gehen. Wir wollten noch vor Auckland in einem Hostel übernachten und Freitag Nachmittag von Auckland aus nach Fiji zu fliegen. Nur gut, dass wir so viel Puffer eingeplant hatten, denn auf einer sehr bergigen Strecke blieb unser Auto aufgrund Benzinmangels 10 km vor der nächsten Tankstelle stehen. Nachdem wir mehrere Autos angehalten hatten und keiner einen Benzinkanister mit hatte, fuhr Henni mit einem netten Neuseeländer zur nächsten Tankstelle und holte Benzin.
Nach dieser "kurzen" Unterbrechung gings dann weiter Richtung Norden. Spät abends kamen wir dann auch ohne weitere Komplikationen in unserem sehr ländlich gelegenem Ferienhaus an. Am nächsten morgen wollten wir noch etwas von der Umgebung sehen und fuhren zum black sand beach, der wirklich schwarz war.
Nachdem wir eine Stunde lang aus mehreren Gründen die Ausfahrt zum Flughafen verfehlten, erreichten wir diesen dann doch noch rechtzeitig. Abends landeten wir in Nadi und übernachten da für eine Nacht.
Früh ging es los mit dem Schiff zu unserer ersten Insel Waya Lailai. Wir wurden mit einem kleinen Motorboot vom Schiff abgeholt und auf der Insel nett empfangen. Vom Essen waren wir positiv überrascht: es war lecker, abwechslungreich und immer frisch. Wie wir später erfuhren, sei dies die Insel mit dem besten Essen in ganz Fiji. Noch an diesem Nachmittag wollten wir beim 'swim across the island' teilnehmen. Es stellte sich aber raus, dass wir von unserer Insel zu der gegenüber schnorcheln sollten, was sich anfangs nicht so einfach gestaltete. Ich hatte auch zwischenzeitlig etwas Angst, weil unter anderem auch ein Ausflug 'snorkling with our friendly sharks' angeboten wurde. Erstens wusste ich nicht aus welchem Grund die Haie nicht auch an dieser Stelle schwimmen sollten und zweitens hab ich keine Ahnung woran man 'friendly' sharks erkennt. Aber am anderen Ufer wurden wir mit einem fantastischen Unterwasserleben belohnt: wir sahen viele bunte Fische, Korallen und blaue Seesterne. Am nächsten morgen gab es nirgends in dem Resort Wasser. Ich war grad auf dem Weg zurück vom Bad als mir Henni zu rief, ich solle schnell mitkommen, sie begleite einen Einheimischen (Sao) auf den Berg um die Wasserleitung zu reparieren. So lief ich mit ihr und Sao, noch meine Zahnbürste, Zahnpasta und Handtuch in der Hand ca. eine Stunde den Berg hoch bis wir endlich eine defekte Wasserleitung fanden. Mit einfachsten Mitteln versuchten wir diese Stelle zu fixen (u.a. kleines Feuer aus Stroh um beide Enden der Leitung zu schmelzen und somit miteinander zu verbinden ;) ). Danach gingen wir weiter zur nächsten defekten Stelle, wo auch Wasser fließ. Ich putze mir ersteinmal die Zähne. An dieser Stelle ließen sich die Enden des Wasserschlauches nicht so einfach wieder miteinander verbinden. Ich musste letztendlich mein kleines Handtuch opfern. Dieses zerschnitt Sao und flickte damit den Wasserschlauch notdürftig. Dieser lange spontane Ausflug war sehr aufregend, witzig und wir haben das Resort vor dem Austrocknen bewahrt :D .
Montag morgen wurden wir noch eher geweckt als sonst (frühstück war sowieso immer schon um 7) und wir machten uns ein zweites mal auf den langen Weg bis zum Berggipfel um den Sonnenaufgang zu sehen, was sich auch sehr lohnte. Wir hatten eine wunderbare Überblick über unsere Insel und Aussicht auf die benachbarten Inseln und den Pazifik.
Außerdem machten wir einen 'Picknicktrip' mit dem Motorboot an das andere Ende der Insel Waya Lailai, wo wir uns das Dorf anschauten und an einer Sandbank baden gingen, welche Waya Lailai bei Ebbe mit einer anderen Insel verbindet. Unser Mittag wurde am Strand serviert.
Am Dienstag ging es dann weiter zu der zweiten Insel, zum Long Beach Resort. Das Wasser da nahm so ziemlich jeden Farbton von glasklar, hellblau über türkis,grün bis hin zu dunkelblau an. Die Unterkünfte in diesem Resort waren moderner und sauberer das Essen dafür schlechter. Jeder wurde nach und nach krank (kein sauberes Trinkwasser, Sonnenstich, ich weiß es nicht) , bis auf mich :) . Wir verbrachten die meiste Zeit mit am Strand liegen und lesen. Einen Tag fuhren wir zur Blue Lagoon (gleichnamiger Film) um da noch einmal zu schnorcheln. Auch hier war es wieder wunderschön. Wir sahen noch mehr bunte Fische, unter anderem auch größere.
Leider wurden wir schon Donnerstag wieder von dem Schiff abgeholt, welches uns nach 4- stündiger Fahrt nach Nadi brachte. Da wir dachten, wir hätten im Hafen noch etwas Zeit zum shoppen bis unser Gepäck ausgeladen ist, verpassten wir (wie sollte es auch anders sein!!) unseren Bus zu unserem Hotel. Also nahmen wir uns ein Taxi.
Freitagmorgen flogen wir von Nadi zurück nach Auckland. Dort erwartete uns eine böse Überraschung: unser Auto sprang nicht mehr an. Nach langer Suche auf dem Parkplatz nach Autos mit Starterkabel gab uns das Servicepersonal des Flughafens Starthilfe und wir konnten wieder losfahren. Danach hatten wir Angst unser Auto nochmal auszumachen. Wir trauten uns das dummerweise einmal im Dunkeln mitten im Nirgendwo. Unser Auto sprang wieder nicht an und wir, 7 Mädchen hielten einen Truckfahrer an, der sichtlich verunsichert war. Nach also mehreren kleinen Pannen kamen wir nachts gut in Palmerston an. Hier erwartet uns nun wieder ein hartes Studium und das beste: Frühling!
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